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Festo AutomationCenter, Esslingen


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Auftraggeber

Festo AG


Bauherr / Projektentwickler

Festo AG


Architekt

Architekturbüro Jaschek


Gebäudefunktion

Büro


Status

Fertiggestellt 05/2015


Fassadenfläche

ca. 8.500 m²


Höhe

ca. 68 m


Technische Daten
  • ACT Fassade
  • Parallel-Ausstellfenster
  • Sonnenschutz, Elektrochrome Verglasung
  • Automatisierter Reinigungsroboter

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Case Study: Glass is more

Für die Festo AG in Esslingen war es jener gläserne “Kristall” auf einem rautenförmigen Grundriss, der ihrer innovativen Corporate Identity entsprach.

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Leistungen Priedemann

Consultancy

Gute Fassadenentscheidungen beginnen mit einem klaren Verständnis der Ausgangslage.

  • Priedemann ordnet vorhandene Projektinformationen, Gestaltungsabsicht, Nutzung sowie fassadenbezogene technische und externe Anforderungen.
  • Gemeinsam mit den Projektbeteiligten werden Ziele, Prioritäten, Randbedingungen und offene Fragen sichtbar gemacht.
  • So entsteht eine belastbare Grundlage für die nächsten Planungsschritte und für Entscheidungen, bevor Entwurf oder technische Vertiefung beginnen.
  • Priedemann erfasst und strukturiert die für die Fassadenplanung relevanten Projektinformationen, Anforderungen, Ziele und Randbedingungen.
  • Dazu können Gestaltungsabsicht, Nutzung, technische und energetische Anforderungen, lokale Vorgaben sowie Qualitäts-, Kosten- und Terminziele gehören.
  • Offene Fragen, Abhängigkeiten und Zielkonflikte werden sichtbar gemacht und in nachvollziehbare Entscheidungskriterien überführt.
  • So entsteht eine belastbare Grundlage für den Fassadenentwurf und weitere Planungsschritte.
  • Welche Themen geprüft und dokumentiert werden, richtet sich nach Projektstand und Beauftragung.

Entscheidungskriterien und Prioritäten

  • Nicht alle Anforderungen an eine Fassade haben im Projekt die gleiche Priorität.
  • Gestaltung, Nutzung, technische Anforderungen, lokale Vorgaben sowie Qualitäts-, Kosten- und Terminziele können sich gegenseitig beeinflussen.
  • Deshalb gehört zur Grundlagenermittlung auch, diese Anforderungen zu ordnen und mögliche Zielkonflikte sichtbar zu machen.
  • Die daraus entwickelten Kriterien schaffen eine gemeinsame Grundlage, an der spätere Varianten und Entscheidungen nachvollziehbar bewertet werden können.

Fassadenentwurf beginnt, wenn strategische Ziele und wesentliche Anforderungen eines Projekts so weit geklärt sind, dass mögliche Richtungen entwickelt werden können.

  • Priedemann übersetzt diese Grundlagen in Varianten für Gestaltung, Material und Konstruktion und betrachtet sie im Zusammenhang mit technischen Anforderungen und projektspezifischen Randbedingungen.
  • Dabei werden Unterschiede und Zielkonflikte sichtbar, und eine bevorzugte Richtung wird schrittweise weiterentwickelt.
  • Ziel ist keine abschließende Detaillierung, sondern eine nachvollziehbare Entwurfsgrundlage für die weitere Planung.
  • Welche Kriterien, Skizzen und Dokumentationen dazugehören, richtet sich nach Projekt und Beauftragung.
  • Im Fassadenentwurf werden aus Projektzielen und Anforderungen mögliche Gestaltungs-, Material- und Konstruktionsrichtungen entwickelt.
  • Priedemann untersucht relevante Fassadentypen, Prinzipdetails, Schnittstellen sowie technische und nutzungsbezogene Anforderungen.
  • Varianten werden nachvollziehbar beschrieben und anhand vereinbarter Kriterien verglichen.
  • Dadurch können architektonische Absicht, technische Umsetzbarkeit und projektspezifische Auswirkungen gemeinsam bewertet werden.
  • Das Ergebnis ist eine belastbare Entwurfsrichtung als Grundlage für die weitere System- und Ausführungsplanung.

Genehmigungsplanung entwickelt ein vorhandenes Fassadenkonzept für die projektspezifische Genehmigungs- und Abstimmungssituation weiter. Priedemann führt vorhandene Planungsgrundlagen, technische Anforderungen, Materialien, Fassadentypen und Schnittstellen zusammen. Je nach Projekt werden auch Brand-, Sicherheits-, Bauphysik- und Akustikanforderungen berücksichtigt. So entsteht eine klare Fassadengrundlage für die Abstimmung mit den beteiligten Fachplanern und für die weitere Planung.

  • Die Genehmigungsplanung entwickelt die Fassadeninformationen so weiter, dass die für das Genehmigungsverfahren relevanten Anforderungen nachvollziehbar dargestellt werden können.
  • Priedemann bearbeitet je nach Auftrag technische Fassadenthemen, Schnittstellen, Brand- und Sicherheitsanforderungen sowie erforderliche Planungsunterlagen.
  • Offene Punkte werden mit den beteiligten Fachplanern abgestimmt und fachliche Beiträge dokumentiert.
  • Umfang, Einreichung und Verantwortung für den vollständigen Genehmigungsantrag werden projektspezifisch vereinbart.

Ausführungsplanung entwickelt eine abgestimmte Fassadenlösung zu koordinierten technischen Informationen für die Umsetzung weiter.

  • Details, Komponenten, Anschlüsse und Schnittstellen werden mit den Anforderungen an Konstruktion, Materialien, Bauphysik, Akustik, Brand- und Sicherheitsthemen zusammengeführt.
  • Die erforderliche Planungstiefe richtet sich nach Projekt, Vergabemodell und Beauftragung.
  • So entsteht eine konsistente Grundlage für die anschließende Werkstatt-, Fertigungs- und Montageplanung.
  • Die Ausführungsplanung konkretisiert eine abgestimmte Fassadenlösung für die spätere Umsetzung.
  • Priedemann entwickelt je nach Auftrag Leitdetails, Anschlüsse, Schichten, Komponenten, Materialien und Dimensionen und stimmt Schnittstellen zu angrenzenden Bauteilen ab.
  • Technische, statische, bauphysikalische, akustische, Brand- und Sicherheitsanforderungen werden in der vereinbarten Planungstiefe berücksichtigt.
  • Das Ergebnis sind koordinierte Planungsinformationen, die als Grundlage für Werkstatt-, Fertigungs- und Montageplanung dienen können.
  • Der genaue Leistungsumfang wird projektspezifisch festgelegt.

Leistungsbeschreibungen und Vergabeunterlagen übersetzen eine entwickelte Fassadenplanung in klare technische Anforderungen für Ausschreibung und Angebotsvergleich.

  • Priedemann strukturiert Angaben zu Konstruktion, Materialien, Details, Schnittstellen und Qualitätskriterien und führt relevante Planungsunterlagen zusammen.
  • Je nach Projekt können technische Vorbemerkungen, Leistungstexte, Mengenansätze oder Abgrenzungen zwischen Gewerken dazugehören.
  • Umfang und Funktion der Unterlagen richten sich nach dem Vergabe- und Verantwortungsmodell.
  • Priedemann überführt die abgestimmte Fassadenplanung in technische Leistungsbeschreibungen und Vergabeunterlagen.
  • Anforderungen, Qualitätskriterien, Materialien, Bauteile, Schnittstellen und erforderliche Nachweise werden strukturiert und eindeutig beschrieben.
  • Je nach Auftrag können Mengen, Bauteillisten und weitere technische Anlagen ergänzt werden.
  • Die Unterlagen schaffen eine vergleichbare fachliche Grundlage für Angebote und die anschließende Vergabe.
  • Umfang und Verantwortung für das vollständige Vergabepaket werden mit dem Auftraggeber festgelegt.

Bei der technischen Angebotsauswertung vergleicht Priedemann eingegangene Fassadenangebote mit den zuvor festgelegten Anforderungen und Vergabeunterlagen.

  • Dabei können technische Inhalte, Qualifikationsnachweise, Bieteralternativen, vorgeschlagene Systeme und erkennbare Abweichungen betrachtet werden.
  • Offene Punkte werden für Vergabegespräche strukturiert und die Ergebnisse klar dokumentiert.
  • Preisbezogene oder kaufmännische Bewertungen werden nur einbezogen, wenn sie ausdrücklich Teil des Auftrags sind.
  • Bei der technischen Angebotsauswertung vergleicht Priedemann eingegangene Fassadenangebote mit den festgelegten Anforderungen und Vergabeunterlagen.
  • Bewertet werden können technische Vollständigkeit, Qualifikation, vorgeschlagene Systeme und Materialien, Bieteralternativen sowie erkennbare Abweichungen und Risiken.
  • Ergebnisse werden nachvollziehbar dokumentiert und können Vergabegespräche fachlich unterstützen.
  • Preisvergleich, kaufmännische Prüfung und endgültige Vergabeentscheidung gehören nur zum Auftrag, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.

Nach der Vergabe an einen Fassadenhersteller prüft Priedemann dessen Werkpläne, Systemplanung und technische Unterlagen auf Übereinstimmung mit den vereinbarten Planungsgrundlagen.

  • Dazu gehören der Abgleich mit Projektänderungen, die Bewertung statischer Annahmen sowie energetischer und akustischer Kennwerte und die Prüfung technischer Datenblätter zu Materialien und Bauteilen.
  • Priedemann kommentiert Abweichungen und koordiniert das Änderungsmanagement als Ansprechpartner für alle fassadenbezogenen Fragen des Planungsteams.
  • Priedemann prüft Werkplanungsunterlagen des ausführenden Unternehmens anhand der vereinbarten Anforderungen und freigegebenen Planungsgrundlagen.
  • Betrachtet werden je nach Auftrag Systembestandteile, Details, Schnittstellen, technische Annahmen, Materialien und relevante Leistungsdaten.
  • Abweichungen und offene Fragen werden dokumentiert und mit dem Planungsteam abgestimmt.
  • So unterstützt die Werkplanprüfung die technische Qualitätssicherung und macht notwendige Entscheidungen früh sichtbar.

Priedemann begleitet die Ausführung von Fassaden-Mock-ups bereits während der Planungsphase, bevor ein Fassadenhersteller beauftragt ist. Bei physischen Mock-ups unterstützt Priedemann die Testvorbereitung, nimmt an Prüfungen teil und bewertet Testberichte. Bei visuellen Mock-ups wird der Abgleich mit den gestalterischen Anforderungen begleitet. Ziel ist mehr Planungs- und Ausführungssicherheit zu einem frühen Projektzeitpunkt.

  • Priedemann begleitet die Ausführung und Bewertung visueller oder technischer Fassaden-Mock-ups.
  • Die Leistung kann die Abstimmung von Anforderungen, die Teilnahme an Prüfungen, die Kontrolle vereinbarter Standards sowie die Bewertung von Testberichten umfassen.
  • Bei visuellen Mock-ups steht der Abgleich mit den gestalterischen Anforderungen im Vordergrund.
  • Beobachtungen und mögliche Verbesserungen werden dokumentiert.
  • Herstellung, Prüfungsdurchführung und formale Freigabe bleiben bei den jeweils beauftragten Beteiligten, sofern nichts anderes vereinbart ist.

Die Überwachung von Fertigung und Montage ist uns besonders wichtig, um die vereinbarte Qualität auch wirklich abzusichern. Es gilt, Abweichungen von der vereinbarten Planung frühzeitig zu erkennen, zu dokumentieren und die Ausführung zu korrigieren. Dieses Controlling bezieht sich sowohl auf die Herstellung und Fertigung sowie auf die Montage auf der Baustelle:

Regelmäßige Überprüfung von Fertigung und Montage im Werk

  • Überprüfung auf Einhaltung des genehmigten Entwurfs, Sicherstellung der Einhaltung der vereinbarten Qualitäten, Standards und Testreihen
  • Regelmäßige Berichterstattung zum Produktionsfortschritt; die Berichte enthalten Empfehlungen zu möglichem Verbesserungspotential sowie eine Liste der nicht erfüllten Leistungen, der Leistungsrückstände, der festgestellten Mängel

Regelmäßige Inspektion auf der Baustelle

  • Sicherstellung der Einhaltung des genehmigten Entwurfs sowie der Einhaltung der vereinbarten Qualitäten, Standards und Testreihen
  • Inspektion von beispielhaften Fassadenabschnitten als Bezugsgrößen zur Bestimmung der Ausführungsqualität – Benchmark Inspections
  • Teilnahme an Leistungstests der Fassade auf der Baustelle (Wasserundurchlässigkeit, Schallschutz, Blower-Door-Test, etc.)
  • Stichprobenartige Inspektion der Einbauarbeiten auf der Baustelle
  • Regelmäßige Berichterstattung zu den Installationsarbeiten inklusive der Benennung von Diskrepanzen zur ursprünglichen Planung

Specials

Fassaden müssen dauerhaft gereinigt, gewartet und bei Bedarf repariert werden können.

  • Deshalb gehören Wartungslogistik und sichere Zugänge bereits in die Planung.
  • Priedemann betrachtet nicht nur Reinigungs- und Wartungseinrichtungen, sondern auch die Fassadenausbildung selbst, bewegliche oder elektrische Bauteile und den späteren Austausch von Verglasungen.
  • So lassen sich Betrieb und Pflege über die Nutzungsdauer praktikabel vorbereiten.
  • Priedemann berücksichtigt Wartung, Reinigung und Fassadenzugang bereits während der Planung.
  • Bewegliche und elektrische Komponenten, Glasflächen, Reinigungsverfahren, Zugänge, Absturzsicherungen, Walkways und Befahranlagen werden auf Nutzung, Sicherheit und bauliche Schnittstellen abgestimmt.
  • Je nach Auftrag entstehen Wartungs- und Reinigungskonzepte, Zugangsstrategien sowie technische Anforderungen für die weitere Planung.
  • Ziel ist eine Fassade, deren Betrieb und Pflege praktikabel vorbereitet sind.
  • Prüfungen, Zertifizierungen und konkrete Wartungsintervalle werden nur im vereinbarten Umfang bearbeitet.

Zugang und Austausch als Planungsaufgabe

  • Fassadenzugang betrifft nicht nur die regelmäßige Reinigung.
  • Auch Wartung beweglicher oder elektrischer Bauteile und der spätere Austausch beschädigter Verglasungen müssen erreichbar bleiben.
  • Bei der Planung können deshalb Zugangswege, Absturzsicherungen, Walkways und Befahranlagen ebenso relevant sein wie ihre Lasten und die Schnittstellen zur Fassade und zum Rohbau.
  • Reinigungs- und Wartungskonzepte können zusätzlich festlegen, wie unterschiedliche Fassadenflächen praktisch erreicht und gepflegt werden sollen.

Facade-Lab

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