Fassaden- und Raumakustik

 

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Seehafen Kiel, Terminal, Kiel


Map 

Auftraggeber

Seehafen Kiel GmbH & Co. KG


Bauherr / Projektentwickler

Seehafen Kiel GmbH & Co. KG


Architekt

KSP Engel und Zimmermann


Gebäudefunktion

Terminalgebäude mit Büro-Hochhaus


Status

Fertiggestellt 10/2010


Fassadenfläche

ca. 1.000 m²


Höhe

ca. 47 m


Technische Daten
  • Stahl-Glas-Fassade, teilweise gebogen
  • Aluminium-Glas-Fensterfassade, integrierter Sonnenschutz
  • Pfosten-Riegel-Fassade
  • Hinterlüftete Fassade, teilweise gebogen, Aluminiumblech

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Leistungen Priedemann

Consultancy

Gute Fassadenentscheidungen beginnen mit einem klaren Verständnis der Ausgangslage.

  • Priedemann ordnet vorhandene Projektinformationen, Gestaltungsabsicht, Nutzung sowie fassadenbezogene technische und externe Anforderungen.
  • Gemeinsam mit den Projektbeteiligten werden Ziele, Prioritäten, Randbedingungen und offene Fragen sichtbar gemacht.
  • So entsteht eine belastbare Grundlage für die nächsten Planungsschritte und für Entscheidungen, bevor Entwurf oder technische Vertiefung beginnen.
  • Priedemann erfasst und strukturiert die für die Fassadenplanung relevanten Projektinformationen, Anforderungen, Ziele und Randbedingungen.
  • Dazu können Gestaltungsabsicht, Nutzung, technische und energetische Anforderungen, lokale Vorgaben sowie Qualitäts-, Kosten- und Terminziele gehören.
  • Offene Fragen, Abhängigkeiten und Zielkonflikte werden sichtbar gemacht und in nachvollziehbare Entscheidungskriterien überführt.
  • So entsteht eine belastbare Grundlage für den Fassadenentwurf und weitere Planungsschritte.
  • Welche Themen geprüft und dokumentiert werden, richtet sich nach Projektstand und Beauftragung.

Entscheidungskriterien und Prioritäten

  • Nicht alle Anforderungen an eine Fassade haben im Projekt die gleiche Priorität.
  • Gestaltung, Nutzung, technische Anforderungen, lokale Vorgaben sowie Qualitäts-, Kosten- und Terminziele können sich gegenseitig beeinflussen.
  • Deshalb gehört zur Grundlagenermittlung auch, diese Anforderungen zu ordnen und mögliche Zielkonflikte sichtbar zu machen.
  • Die daraus entwickelten Kriterien schaffen eine gemeinsame Grundlage, an der spätere Varianten und Entscheidungen nachvollziehbar bewertet werden können.

Fassadenentwurf beginnt, wenn strategische Ziele und wesentliche Anforderungen eines Projekts so weit geklärt sind, dass mögliche Richtungen entwickelt werden können.

  • Priedemann übersetzt diese Grundlagen in Varianten für Gestaltung, Material und Konstruktion und betrachtet sie im Zusammenhang mit technischen Anforderungen und projektspezifischen Randbedingungen.
  • Dabei werden Unterschiede und Zielkonflikte sichtbar, und eine bevorzugte Richtung wird schrittweise weiterentwickelt.
  • Ziel ist keine abschließende Detaillierung, sondern eine nachvollziehbare Entwurfsgrundlage für die weitere Planung.
  • Welche Kriterien, Skizzen und Dokumentationen dazugehören, richtet sich nach Projekt und Beauftragung.
  • Im Fassadenentwurf werden aus Projektzielen und Anforderungen mögliche Gestaltungs-, Material- und Konstruktionsrichtungen entwickelt.
  • Priedemann untersucht relevante Fassadentypen, Prinzipdetails, Schnittstellen sowie technische und nutzungsbezogene Anforderungen.
  • Varianten werden nachvollziehbar beschrieben und anhand vereinbarter Kriterien verglichen.
  • Dadurch können architektonische Absicht, technische Umsetzbarkeit und projektspezifische Auswirkungen gemeinsam bewertet werden.
  • Das Ergebnis ist eine belastbare Entwurfsrichtung als Grundlage für die weitere System- und Ausführungsplanung.

Genehmigungsplanung entwickelt ein vorhandenes Fassadenkonzept für die projektspezifische Genehmigungs- und Abstimmungssituation weiter. Priedemann führt vorhandene Planungsgrundlagen, technische Anforderungen, Materialien, Fassadentypen und Schnittstellen zusammen. Je nach Projekt werden auch Brand-, Sicherheits-, Bauphysik- und Akustikanforderungen berücksichtigt. So entsteht eine klare Fassadengrundlage für die Abstimmung mit den beteiligten Fachplanern und für die weitere Planung.

  • Die Genehmigungsplanung entwickelt die Fassadeninformationen so weiter, dass die für das Genehmigungsverfahren relevanten Anforderungen nachvollziehbar dargestellt werden können.
  • Priedemann bearbeitet je nach Auftrag technische Fassadenthemen, Schnittstellen, Brand- und Sicherheitsanforderungen sowie erforderliche Planungsunterlagen.
  • Offene Punkte werden mit den beteiligten Fachplanern abgestimmt und fachliche Beiträge dokumentiert.
  • Umfang, Einreichung und Verantwortung für den vollständigen Genehmigungsantrag werden projektspezifisch vereinbart.

Leistungsbeschreibungen und Vergabeunterlagen übersetzen eine entwickelte Fassadenplanung in klare technische Anforderungen für Ausschreibung und Angebotsvergleich.

  • Priedemann strukturiert Angaben zu Konstruktion, Materialien, Details, Schnittstellen und Qualitätskriterien und führt relevante Planungsunterlagen zusammen.
  • Je nach Projekt können technische Vorbemerkungen, Leistungstexte, Mengenansätze oder Abgrenzungen zwischen Gewerken dazugehören.
  • Umfang und Funktion der Unterlagen richten sich nach dem Vergabe- und Verantwortungsmodell.
  • Priedemann überführt die abgestimmte Fassadenplanung in technische Leistungsbeschreibungen und Vergabeunterlagen.
  • Anforderungen, Qualitätskriterien, Materialien, Bauteile, Schnittstellen und erforderliche Nachweise werden strukturiert und eindeutig beschrieben.
  • Je nach Auftrag können Mengen, Bauteillisten und weitere technische Anlagen ergänzt werden.
  • Die Unterlagen schaffen eine vergleichbare fachliche Grundlage für Angebote und die anschließende Vergabe.
  • Umfang und Verantwortung für das vollständige Vergabepaket werden mit dem Auftraggeber festgelegt.

Specials

Priedemann bewertet Lärmpegelwerte und leitet daraus Anforderungen an Fassadenbauteile sowie an die Raumakustik ab.

  • Der Leistungsumfang reicht von der Ermittlung lokaler Lärmpegel und Fassadenanforderungen über die Optimierung der Raumakustik und Sprachverständlichkeit bis zur Bewertung haustechnischer Lärmquellen und der Erstellung von Schallschutzgutachten.
  • Welche Berechnungen, Messungen und Nachweise konkret erforderlich sind, hängt von der jeweiligen Beauftragung ab.
  • Priedemann untersucht Schall- und Lärmschutzfragen im Zusammenhang mit Fassade und Innenraum.
  • Lokale Lärmpegel und projektspezifische Anforderungen werden bewertet und in Anforderungen an Fassadenbauteile, Verglasungen, Anschlüsse und flankierende Bauteile übersetzt.
  • Je nach Auftrag können Raumakustik, Nachhallzeiten, Schallabsorption und Einflüsse der Haustechnik einbezogen werden.
  • Berechnungen, Empfehlungen und vereinbarte Gutachten unterstützen Planung und Genehmigung.
  • Der genaue Untersuchungsumfang wird auf Gebäude und Fragestellung abgestimmt.

Vom Außenlärm zum Innenraum

  • Akustische Planung verbindet mehrere Ebenen.
  • Zunächst können vorhandene Lärmpegel und die Anforderungen der geplanten Nutzung betrachtet werden.
  • Daraus lassen sich Anforderungen an Fassade, Verglasung, Anschlüsse und angrenzende Bauteile ableiten.
  • Im Innenraum können zusätzlich Nachhallzeiten, Schallabsorption und Sprachverständlichkeit relevant sein.
  • Auch Geräusche haustechnischer Anlagen können Teil der Untersuchung sein.
  • Welche dieser Ebenen betrachtet wird, richtet sich nach Gebäude, Nutzung und vereinbarter Aufgabenstellung.

Fassaden müssen dauerhaft gereinigt, gewartet und bei Bedarf repariert werden können.

  • Deshalb gehören Wartungslogistik und sichere Zugänge bereits in die Planung.
  • Priedemann betrachtet nicht nur Reinigungs- und Wartungseinrichtungen, sondern auch die Fassadenausbildung selbst, bewegliche oder elektrische Bauteile und den späteren Austausch von Verglasungen.
  • So lassen sich Betrieb und Pflege über die Nutzungsdauer praktikabel vorbereiten.
  • Priedemann berücksichtigt Wartung, Reinigung und Fassadenzugang bereits während der Planung.
  • Bewegliche und elektrische Komponenten, Glasflächen, Reinigungsverfahren, Zugänge, Absturzsicherungen, Walkways und Befahranlagen werden auf Nutzung, Sicherheit und bauliche Schnittstellen abgestimmt.
  • Je nach Auftrag entstehen Wartungs- und Reinigungskonzepte, Zugangsstrategien sowie technische Anforderungen für die weitere Planung.
  • Ziel ist eine Fassade, deren Betrieb und Pflege praktikabel vorbereitet sind.
  • Prüfungen, Zertifizierungen und konkrete Wartungsintervalle werden nur im vereinbarten Umfang bearbeitet.

Zugang und Austausch als Planungsaufgabe

  • Fassadenzugang betrifft nicht nur die regelmäßige Reinigung.
  • Auch Wartung beweglicher oder elektrischer Bauteile und der spätere Austausch beschädigter Verglasungen müssen erreichbar bleiben.
  • Bei der Planung können deshalb Zugangswege, Absturzsicherungen, Walkways und Befahranlagen ebenso relevant sein wie ihre Lasten und die Schnittstellen zur Fassade und zum Rohbau.
  • Reinigungs- und Wartungskonzepte können zusätzlich festlegen, wie unterschiedliche Fassadenflächen praktisch erreicht und gepflegt werden sollen.
Lassen Sie uns über Ihr Projekt sprechen