Max Dudler GmbH
Leibniz Universität Hannover
Max Dudler GmbH
Universität
Im Bau
ca. 70 m
Priedemann bietet umfassende Kenntnisse über Materialien, Konstruktionsarten und Bauweisen zur Einschätzung von Qualität und Werthaltigkeit des Bestandes bei minimierter Eingriffstiefe in die Substanz.
Unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer, betriebswirtschaftlicher und gestalterischer Vorgaben wie Erhaltung einzelner Details, Sanierung bei laufendem Betrieb, Entkernung mit neuem Ausbau etc. entwickeln wir auf Grundlage von präzisen Aufmaßen sowie Material-, Festigkeits- und Tragfähigkeits-Analysen zielgerichtete Sanierungskonzepte für die Fassade.
Gute Fassadenentscheidungen beginnen mit einem klaren Verständnis der Ausgangslage.
Entscheidungskriterien und Prioritäten
Fassadenentwurf beginnt, wenn strategische Ziele und wesentliche Anforderungen eines Projekts so weit geklärt sind, dass mögliche Richtungen entwickelt werden können.
Genehmigungsplanung entwickelt ein vorhandenes Fassadenkonzept für die projektspezifische Genehmigungs- und Abstimmungssituation weiter. Priedemann führt vorhandene Planungsgrundlagen, technische Anforderungen, Materialien, Fassadentypen und Schnittstellen zusammen. Je nach Projekt werden auch Brand-, Sicherheits-, Bauphysik- und Akustikanforderungen berücksichtigt. So entsteht eine klare Fassadengrundlage für die Abstimmung mit den beteiligten Fachplanern und für die weitere Planung.
Ausführungsplanung entwickelt eine abgestimmte Fassadenlösung zu koordinierten technischen Informationen für die Umsetzung weiter.
Priedemann setzt rechnerbasierte Simulationen dort ein, wo standardisierte Rechenverfahren nicht mehr ausreichen. Das umfasst Simulationen zu Raumklima und Behaglichkeit auf Basis von ISO 7730 sowie Heiz- und Kühllasten, und bei komplexen Systemen dreidimensionale Strömungssimulationen (CFD), unter anderem zur Auslegung von Entrauchungsöffnungen. Ziel ist eine belastbare Grundlage für konkrete Planungsentscheidungen zu kritischen Räumen und Systemen.
Priedemann nutzt thermische und strömungstechnische Simulationen, um das Verhalten von Fassade, Raum und Haustechnik unter definierten Bedingungen zu untersuchen. Eingabedaten zu Gebäude, Nutzung, Klima und technischen Systemen werden in abgestimmte Modelle überführt.
Je nach Aufgabe werden Raumtemperaturen, Behaglichkeit, Heiz- und Kühllasten, Luftströmungen oder Temperaturverteilungen ausgewertet. Kritische Bereiche und Auswirkungen möglicher Varianten werden sichtbar. Die Ergebnisse unterstützen Planungsentscheidungen, ersetzen aber keine Messung des späteren Gebäudebetriebs.
Welche Ergebnisse Simulationen liefern
Simulationen machen nicht nur einen einzelnen Kennwert sichtbar. Je nach Modell können Raumlufttemperaturen, thermische Behaglichkeit, Heiz- und Kühllasten, Strömungsgeschwindigkeiten sowie Temperaturverteilungen in der Raumluft oder an Oberflächen untersucht werden. CFD-Simulationen können außerdem für definierte Entrauchungsszenarien und die Betrachtung von Entrauchungs- oder Nachströmöffnungen eingesetzt werden. Entscheidend ist, dass jedes Ergebnis für die festgelegten Randbedingungen des jeweiligen Modells gilt.
Priedemann entwickelt Konzepte für die fassadenintegrierte Gewinnung von Solarenergie: Wärme, elektrischer Strom sowie solares Kühlen.
Je nach Bedarf analysiert und berechnet Priedemann die statischen Anforderungen z.B. von Profilen, Verglasungen und Befestigungsmittel 2- bzw. 3dimensional oder als Finite Elemente. Die Nachweise erfolgen auf Grundlage der jeweils geltenden internationalen bzw. nationalen Standards.