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In Planung (4)
Im Bau (3)
Fertiggestellt (91)
Nicht gebaut (0)

One BKC, Mumbai


Map 

Auftraggeber

Vijay Associates (WADHWA) Developers


Bauherr / Projektentwickler

Vijay Associates (WADHWA) Developers


Architekt

James Law Cybertecture


Gebäudefunktion

Büro


Status

Fertiggestellt in 2015


Fassadenfläche

ca. 11.000 m²


Höhe

ca. 83 m


Technische Daten
  • Pfosten-Riegel-Fassade
  • Schiebeelemente
  • Structural Glazing Fassade
  • Punktgehaltene Fassade
  • Hinterlüftete Fassade, Aluminiumblechverkleidung
  • Sonnenschutzlamellen

Standort in Google Maps anzeigen

Leistungen Priedemann

Consultancy

Gute Fassadenentscheidungen beginnen mit einem klaren Verständnis der Ausgangslage.

  • Priedemann ordnet vorhandene Projektinformationen, Gestaltungsabsicht, Nutzung sowie fassadenbezogene technische und externe Anforderungen.
  • Gemeinsam mit den Projektbeteiligten werden Ziele, Prioritäten, Randbedingungen und offene Fragen sichtbar gemacht.
  • So entsteht eine belastbare Grundlage für die nächsten Planungsschritte und für Entscheidungen, bevor Entwurf oder technische Vertiefung beginnen.
  • Priedemann erfasst und strukturiert die für die Fassadenplanung relevanten Projektinformationen, Anforderungen, Ziele und Randbedingungen.
  • Dazu können Gestaltungsabsicht, Nutzung, technische und energetische Anforderungen, lokale Vorgaben sowie Qualitäts-, Kosten- und Terminziele gehören.
  • Offene Fragen, Abhängigkeiten und Zielkonflikte werden sichtbar gemacht und in nachvollziehbare Entscheidungskriterien überführt.
  • So entsteht eine belastbare Grundlage für den Fassadenentwurf und weitere Planungsschritte.
  • Welche Themen geprüft und dokumentiert werden, richtet sich nach Projektstand und Beauftragung.

Entscheidungskriterien und Prioritäten

  • Nicht alle Anforderungen an eine Fassade haben im Projekt die gleiche Priorität.
  • Gestaltung, Nutzung, technische Anforderungen, lokale Vorgaben sowie Qualitäts-, Kosten- und Terminziele können sich gegenseitig beeinflussen.
  • Deshalb gehört zur Grundlagenermittlung auch, diese Anforderungen zu ordnen und mögliche Zielkonflikte sichtbar zu machen.
  • Die daraus entwickelten Kriterien schaffen eine gemeinsame Grundlage, an der spätere Varianten und Entscheidungen nachvollziehbar bewertet werden können.

Fassadenentwurf beginnt, wenn strategische Ziele und wesentliche Anforderungen eines Projekts so weit geklärt sind, dass mögliche Richtungen entwickelt werden können.

  • Priedemann übersetzt diese Grundlagen in Varianten für Gestaltung, Material und Konstruktion und betrachtet sie im Zusammenhang mit technischen Anforderungen und projektspezifischen Randbedingungen.
  • Dabei werden Unterschiede und Zielkonflikte sichtbar, und eine bevorzugte Richtung wird schrittweise weiterentwickelt.
  • Ziel ist keine abschließende Detaillierung, sondern eine nachvollziehbare Entwurfsgrundlage für die weitere Planung.
  • Welche Kriterien, Skizzen und Dokumentationen dazugehören, richtet sich nach Projekt und Beauftragung.
  • Im Fassadenentwurf werden aus Projektzielen und Anforderungen mögliche Gestaltungs-, Material- und Konstruktionsrichtungen entwickelt.
  • Priedemann untersucht relevante Fassadentypen, Prinzipdetails, Schnittstellen sowie technische und nutzungsbezogene Anforderungen.
  • Varianten werden nachvollziehbar beschrieben und anhand vereinbarter Kriterien verglichen.
  • Dadurch können architektonische Absicht, technische Umsetzbarkeit und projektspezifische Auswirkungen gemeinsam bewertet werden.
  • Das Ergebnis ist eine belastbare Entwurfsrichtung als Grundlage für die weitere System- und Ausführungsplanung.

Genehmigungsplanung entwickelt ein vorhandenes Fassadenkonzept für die projektspezifische Genehmigungs- und Abstimmungssituation weiter. Priedemann führt vorhandene Planungsgrundlagen, technische Anforderungen, Materialien, Fassadentypen und Schnittstellen zusammen. Je nach Projekt werden auch Brand-, Sicherheits-, Bauphysik- und Akustikanforderungen berücksichtigt. So entsteht eine klare Fassadengrundlage für die Abstimmung mit den beteiligten Fachplanern und für die weitere Planung.

  • Die Genehmigungsplanung entwickelt die Fassadeninformationen so weiter, dass die für das Genehmigungsverfahren relevanten Anforderungen nachvollziehbar dargestellt werden können.
  • Priedemann bearbeitet je nach Auftrag technische Fassadenthemen, Schnittstellen, Brand- und Sicherheitsanforderungen sowie erforderliche Planungsunterlagen.
  • Offene Punkte werden mit den beteiligten Fachplanern abgestimmt und fachliche Beiträge dokumentiert.
  • Umfang, Einreichung und Verantwortung für den vollständigen Genehmigungsantrag werden projektspezifisch vereinbart.

Ausführungsplanung entwickelt eine abgestimmte Fassadenlösung zu koordinierten technischen Informationen für die Umsetzung weiter.

  • Details, Komponenten, Anschlüsse und Schnittstellen werden mit den Anforderungen an Konstruktion, Materialien, Bauphysik, Akustik, Brand- und Sicherheitsthemen zusammengeführt.
  • Die erforderliche Planungstiefe richtet sich nach Projekt, Vergabemodell und Beauftragung.
  • So entsteht eine konsistente Grundlage für die anschließende Werkstatt-, Fertigungs- und Montageplanung.
  • Die Ausführungsplanung konkretisiert eine abgestimmte Fassadenlösung für die spätere Umsetzung.
  • Priedemann entwickelt je nach Auftrag Leitdetails, Anschlüsse, Schichten, Komponenten, Materialien und Dimensionen und stimmt Schnittstellen zu angrenzenden Bauteilen ab.
  • Technische, statische, bauphysikalische, akustische, Brand- und Sicherheitsanforderungen werden in der vereinbarten Planungstiefe berücksichtigt.
  • Das Ergebnis sind koordinierte Planungsinformationen, die als Grundlage für Werkstatt-, Fertigungs- und Montageplanung dienen können.
  • Der genaue Leistungsumfang wird projektspezifisch festgelegt.

Leistungsbeschreibungen und Vergabeunterlagen übersetzen eine entwickelte Fassadenplanung in klare technische Anforderungen für Ausschreibung und Angebotsvergleich.

  • Priedemann strukturiert Angaben zu Konstruktion, Materialien, Details, Schnittstellen und Qualitätskriterien und führt relevante Planungsunterlagen zusammen.
  • Je nach Projekt können technische Vorbemerkungen, Leistungstexte, Mengenansätze oder Abgrenzungen zwischen Gewerken dazugehören.
  • Umfang und Funktion der Unterlagen richten sich nach dem Vergabe- und Verantwortungsmodell.
  • Priedemann überführt die abgestimmte Fassadenplanung in technische Leistungsbeschreibungen und Vergabeunterlagen.
  • Anforderungen, Qualitätskriterien, Materialien, Bauteile, Schnittstellen und erforderliche Nachweise werden strukturiert und eindeutig beschrieben.
  • Je nach Auftrag können Mengen, Bauteillisten und weitere technische Anlagen ergänzt werden.
  • Die Unterlagen schaffen eine vergleichbare fachliche Grundlage für Angebote und die anschließende Vergabe.
  • Umfang und Verantwortung für das vollständige Vergabepaket werden mit dem Auftraggeber festgelegt.

Nach der Vergabe an einen Fassadenhersteller prüft Priedemann dessen Werkpläne, Systemplanung und technische Unterlagen auf Übereinstimmung mit den vereinbarten Planungsgrundlagen.

  • Dazu gehören der Abgleich mit Projektänderungen, die Bewertung statischer Annahmen sowie energetischer und akustischer Kennwerte und die Prüfung technischer Datenblätter zu Materialien und Bauteilen.
  • Priedemann kommentiert Abweichungen und koordiniert das Änderungsmanagement als Ansprechpartner für alle fassadenbezogenen Fragen des Planungsteams.
  • Priedemann prüft Werkplanungsunterlagen des ausführenden Unternehmens anhand der vereinbarten Anforderungen und freigegebenen Planungsgrundlagen.
  • Betrachtet werden je nach Auftrag Systembestandteile, Details, Schnittstellen, technische Annahmen, Materialien und relevante Leistungsdaten.
  • Abweichungen und offene Fragen werden dokumentiert und mit dem Planungsteam abgestimmt.
  • So unterstützt die Werkplanprüfung die technische Qualitätssicherung und macht notwendige Entscheidungen früh sichtbar.

Die Überwachung von Fertigung und Montage ist uns besonders wichtig, um die vereinbarte Qualität auch wirklich abzusichern. Es gilt, Abweichungen von der vereinbarten Planung frühzeitig zu erkennen, zu dokumentieren und die Ausführung zu korrigieren. Dieses Controlling bezieht sich sowohl auf die Herstellung und Fertigung sowie auf die Montage auf der Baustelle:

Regelmäßige Überprüfung von Fertigung und Montage im Werk

  • Überprüfung auf Einhaltung des genehmigten Entwurfs, Sicherstellung der Einhaltung der vereinbarten Qualitäten, Standards und Testreihen
  • Regelmäßige Berichterstattung zum Produktionsfortschritt; die Berichte enthalten Empfehlungen zu möglichem Verbesserungspotential sowie eine Liste der nicht erfüllten Leistungen, der Leistungsrückstände, der festgestellten Mängel

Regelmäßige Inspektion auf der Baustelle

  • Sicherstellung der Einhaltung des genehmigten Entwurfs sowie der Einhaltung der vereinbarten Qualitäten, Standards und Testreihen
  • Inspektion von beispielhaften Fassadenabschnitten als Bezugsgrößen zur Bestimmung der Ausführungsqualität – Benchmark Inspections
  • Teilnahme an Leistungstests der Fassade auf der Baustelle (Wasserundurchlässigkeit, Schallschutz, Blower-Door-Test, etc.)
  • Stichprobenartige Inspektion der Einbauarbeiten auf der Baustelle
  • Regelmäßige Berichterstattung zu den Installationsarbeiten inklusive der Benennung von Diskrepanzen zur ursprünglichen Planung

Specials

Thermische Bauphysik verbindet den Aufbau der Fassade mit den energetischen und bauphysikalischen Anforderungen des Gebäudes.

  • Priedemann untersucht unter anderem Wärmeschutz, Verglasung, Sonnenschutz, Dämmung, Wärmebrücken und Kondensationsrisiken.
  • Auf Basis lokaler und projektspezifischer Anforderungen werden relevante Kennwerte und Materialaufbauten ermittelt.
  • Wo beauftragt, fließen Werte aus Fassade und Haustechnik auch in die Gesamtenergiebilanz des Gebäudes ein.
  • Priedemann untersucht die thermische Leistungsfähigkeit von Fassaden und entwickelt geeignete Bauteil- und Schichtenaufbauten.
  • Dazu können U- und g-Werte, Dämmstärken, Isothermen, zwei- oder dreidimensionale Wärmebrücken, Oberflächentemperaturen und Kondensationsrisiken berechnet werden.
  • Je nach Auftrag werden Bauteilkataloge erstellt und Werte aus Fassade und Haustechnik für die Gesamtenergiebilanz des Gebäudes zusammengeführt.
  • Die Ergebnisse unterstützen Entscheidungen zu Wärmeschutz, Materialwahl, Verglasung, Sonnenschutz und technischen Details.

Fassade und Gesamtenergiebilanz

  • Die thermische Betrachtung endet nicht immer am einzelnen Fassadenbauteil.
  • Je nach Beauftragung werden Werte aus Fassade und Haustechnik zusammengeführt, um die Gesamtenergiebilanz des Gebäudes zu betrachten.
  • Gleichzeitig können Isothermen, Wärmebrücken und Oberflächentemperaturen zeigen, wo konstruktive Details kritisch werden und ein Kondensationsrisiko entstehen kann.
  • Damit verbindet die thermische Bauphysik einzelne Material- und Detailentscheidungen mit der energetischen Betrachtung des Gebäudes.

Priedemann bewertet Lärmpegelwerte und leitet daraus Anforderungen an Fassadenbauteile sowie an die Raumakustik ab.

  • Der Leistungsumfang reicht von der Ermittlung lokaler Lärmpegel und Fassadenanforderungen über die Optimierung der Raumakustik und Sprachverständlichkeit bis zur Bewertung haustechnischer Lärmquellen und der Erstellung von Schallschutzgutachten.
  • Welche Berechnungen, Messungen und Nachweise konkret erforderlich sind, hängt von der jeweiligen Beauftragung ab.
  • Priedemann untersucht Schall- und Lärmschutzfragen im Zusammenhang mit Fassade und Innenraum.
  • Lokale Lärmpegel und projektspezifische Anforderungen werden bewertet und in Anforderungen an Fassadenbauteile, Verglasungen, Anschlüsse und flankierende Bauteile übersetzt.
  • Je nach Auftrag können Raumakustik, Nachhallzeiten, Schallabsorption und Einflüsse der Haustechnik einbezogen werden.
  • Berechnungen, Empfehlungen und vereinbarte Gutachten unterstützen Planung und Genehmigung.
  • Der genaue Untersuchungsumfang wird auf Gebäude und Fragestellung abgestimmt.

Vom Außenlärm zum Innenraum

  • Akustische Planung verbindet mehrere Ebenen.
  • Zunächst können vorhandene Lärmpegel und die Anforderungen der geplanten Nutzung betrachtet werden.
  • Daraus lassen sich Anforderungen an Fassade, Verglasung, Anschlüsse und angrenzende Bauteile ableiten.
  • Im Innenraum können zusätzlich Nachhallzeiten, Schallabsorption und Sprachverständlichkeit relevant sein.
  • Auch Geräusche haustechnischer Anlagen können Teil der Untersuchung sein.
  • Welche dieser Ebenen betrachtet wird, richtet sich nach Gebäude, Nutzung und vereinbarter Aufgabenstellung.
Lassen Sie uns über Ihr Projekt sprechen