Eine Machbarkeitsstudie prüft, ob ein Fassadenkonzept, ein Systemansatz oder eine technische Richtung unter den bekannten Projektbedingungen grundsätzlich weiterverfolgt werden kann.
Sie ist besonders sinnvoll, solange wesentliche Entscheidungen noch offen sind und technische Randbedingungen, Schnittstellen oder Zielkonflikte geklärt werden müssen.
Dabei werden definierte Projektziele mit den verfügbaren Informationen und relevanten Einschränkungen abgeglichen.
So entsteht vor einer weiteren Vertiefung eine fachlich nachvollziehbare Grundlage, um eine Richtung weiterzuverfolgen, anzupassen oder Alternativen zu vergleichen.
Eine Machbarkeitsstudie untersucht eine klar definierte Fassadenidee, ein System oder eine technische Fragestellung unter den bekannten Projektbedingungen.
Priedemann bewertet relevante Anforderungen, Schnittstellen, Einschränkungen und erkennbare Risiken und vergleicht bei Bedarf mögliche Lösungsrichtungen.
Das Ergebnis dokumentiert Annahmen, offene Punkte und eine fachliche Einschätzung, ob und unter welchen Bedingungen eine weitere Bearbeitung sinnvoll ist.
Eine Machbarkeitsstudie ersetzt keine vollständige Planung und garantiert nicht die spätere Umsetzung.
Was eine Machbarkeitsstudie prüft
Eine Machbarkeitsstudie betrachtet nicht nur die technische Idee selbst.
Je nach Fragestellung können auch Auswirkungen auf Kosten und Terminrahmen, verfügbare Ressourcen und Kapazitäten sowie die Eignung eines Systems für das gewünschte Projektziel relevant sein.
Ebenso wichtig ist die Frage, ob sich zwischen Projektzielen, vorhandenen Erkenntnissen, technischen Randbedingungen oder geltenden Vorgaben Widersprüche ergeben.
Diese Punkte werden sichtbar gemacht, bevor die Planung weiter vertieft wird.