Machbarkeitsstudie für Fassaden

Eine Machbarkeitsstudie prüft, ob ein Fassadenkonzept, ein Systemansatz oder eine technische Richtung unter den bekannten Projektbedingungen grundsätzlich weiterverfolgt werden kann.

  • Sie ist besonders sinnvoll, solange wesentliche Entscheidungen noch offen sind und technische Randbedingungen, Schnittstellen oder Zielkonflikte geklärt werden müssen.
  • Dabei werden definierte Projektziele mit den verfügbaren Informationen und relevanten Einschränkungen abgeglichen.
  • So entsteht vor einer weiteren Vertiefung eine fachlich nachvollziehbare Grundlage, um eine Richtung weiterzuverfolgen, anzupassen oder Alternativen zu vergleichen.
  • Eine Machbarkeitsstudie untersucht eine klar definierte Fassadenidee, ein System oder eine technische Fragestellung unter den bekannten Projektbedingungen.
  • Priedemann bewertet relevante Anforderungen, Schnittstellen, Einschränkungen und erkennbare Risiken und vergleicht bei Bedarf mögliche Lösungsrichtungen.
  • Das Ergebnis dokumentiert Annahmen, offene Punkte und eine fachliche Einschätzung, ob und unter welchen Bedingungen eine weitere Bearbeitung sinnvoll ist.
  • Eine Machbarkeitsstudie ersetzt keine vollständige Planung und garantiert nicht die spätere Umsetzung.

Was eine Machbarkeitsstudie prüft

  • Eine Machbarkeitsstudie betrachtet nicht nur die technische Idee selbst.
  • Je nach Fragestellung können auch Auswirkungen auf Kosten und Terminrahmen, verfügbare Ressourcen und Kapazitäten sowie die Eignung eines Systems für das gewünschte Projektziel relevant sein.
  • Ebenso wichtig ist die Frage, ob sich zwischen Projektzielen, vorhandenen Erkenntnissen, technischen Randbedingungen oder geltenden Vorgaben Widersprüche ergeben.
  • Diese Punkte werden sichtbar gemacht, bevor die Planung weiter vertieft wird.
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