Value Engineering für Fassaden

Value Engineering bewertet eine entwickelte oder in Entwicklung befindliche Fassadenlösung anhand klar definierter Projektziele und Randbedingungen. Im Mittelpunkt steht nicht die billigste Lösung, sondern das Verhältnis von Anforderungen, Funktion, technischer Umsetzbarkeit und wirtschaftlichen Auswirkungen. Je nach Aufgabenstellung werden bestehende Ansätze überprüft, Varianten verglichen, einzelne System- und Prozessaspekte weiterentwickelt oder Auswirkungen über den Gebäudelebenszyklus einbezogen. Ziel ist eine transparente, technisch und wirtschaftlich fundierte Grundlage für die Entscheidung, ob eine Lösung beibehalten, präzisiert oder verändert werden sollte.

  • Value Engineering bewertet Fassadenlösungen anhand der vereinbarten Anforderungen, Funktionen, technischen Machbarkeit und wirtschaftlichen Auswirkungen.
  • Priedemann untersucht je nach Aufgabe alternative Systeme, Materialien oder Details und macht Abhängigkeiten zwischen Qualität, Kosten, Terminrahmen und Projektrisiken sichtbar.
  • Die Varianten werden nachvollziehbar verglichen und als Grundlage für eine projektbezogene Entscheidung dokumentiert.
  • Ziel ist nicht die reine Kostensenkung, sondern eine angemessene Lösung, die die priorisierten Projektziele weiterhin erfüllt.

Wo Value Engineering ansetzen kann

  • Value Engineering kann an unterschiedlichen Ebenen einer Fassadenlösung ansetzen.
  • Neben Fassadensystemen, Materialien und Details können je nach Aufgabe auch Produktions- und Montageprozesse betrachtet werden.
  • Dazu gehören beispielsweise Zusammenbau, Logistik, Einbau und Montage.
  • Entscheidend ist, die Auswirkungen einer möglichen Veränderung nicht isoliert zu betrachten, sondern im Zusammenhang mit Funktion, Projektanforderungen, Kosten und den weiteren Projektzielen.
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