Fassadenentwurf beginnt, wenn strategische Ziele und wesentliche Anforderungen eines Projekts so weit geklärt sind, dass mögliche Richtungen entwickelt werden können.
Priedemann übersetzt diese Grundlagen in Varianten für Gestaltung, Material und Konstruktion und betrachtet sie im Zusammenhang mit technischen Anforderungen und projektspezifischen Randbedingungen.
Dabei werden Unterschiede und Zielkonflikte sichtbar, und eine bevorzugte Richtung wird schrittweise weiterentwickelt.
Ziel ist keine abschließende Detaillierung, sondern eine nachvollziehbare Entwurfsgrundlage für die weitere Planung.
Welche Kriterien, Skizzen und Dokumentationen dazugehören, richtet sich nach Projekt und Beauftragung.
Im Fassadenentwurf werden aus Projektzielen und Anforderungen mögliche Gestaltungs-, Material- und Konstruktionsrichtungen entwickelt.
Priedemann untersucht relevante Fassadentypen, Prinzipdetails, Schnittstellen sowie technische und nutzungsbezogene Anforderungen.
Varianten werden nachvollziehbar beschrieben und anhand vereinbarter Kriterien verglichen.
Dadurch können architektonische Absicht, technische Umsetzbarkeit und projektspezifische Auswirkungen gemeinsam bewertet werden.
Das Ergebnis ist eine belastbare Entwurfsrichtung als Grundlage für die weitere System- und Ausführungsplanung.